Kundenprojekt · Fahrschule · 2026
Fahrschule 7miles
Rebrand · Website-Neubau · Local SEO · Print
Die Website, die nicht ums Auto geht. Eine Fahrschule im Schwarzwald-Baar-Kreis, ein Fahrlehrer, drei sehr verschiedene Arten von Fahrschülern: Jugendliche, bei denen die Eltern mitentscheiden, Motorradfahrer mit eigenem Kopf, und Menschen, die nach Jahren wieder einsteigen und vor allem eines brauchen — Vertrauen. Die neue Marke und die statische Website sprechen alle drei an, ohne sich für eine zu entscheiden, und zeigen endlich, was vor Ort längst da war: ein Schulungsraum, der eher nach Lounge aussieht. Technisch steht die Seite auf dem Smartphone in unter zwei Sekunden, kommt ohne ein einziges Cookie aus und zieht das Google-Profil der Fahrschule gleich mit. Von der ersten Konzeptseite im Mai bis zum Livegang im August 2026.
Ausgangslage
Die Fahrschule hatte längst Charakter — ein Innenraum wie eine Lounge-Bar, ein persönlicher Fahrlehrer, eine handgeschriebene grüne 7 auf der Motorhaube. Nur online kam davon nichts an: Website, Fahrzeug und Drucksachen erzählten drei verschiedene Geschichten.
Ziel
Eine Marke, die auf Fahrzeugfolie, Postkarte und Smartphone dieselbe ist. Eine Website, die auf dem Handy schnell ist, für alle zugänglich, ohne Tracking, und die in der lokalen Suche sauber auffindbar bleibt — inklusive Weiterleitungen aller alten Adressen.
Was gemacht wurde
Marke
Wortmarke, Crest, Farbsystem (Asphalt, Granit, Stahl, Beton, Volt) — angewendet auf Print, Merch, Fahrzeug, Stempel, Fensterfolie.
Website
statischer Neubau (Astro, Tailwind), 8 Seiten + 404, Redirect-Karte der Alt-URLs.
Inhalt
Du-Ton-Konzept, Textqualitätssicherung in 13 dokumentierten Runden.
Technik
eigene Bild-Pipeline (AVIF/WebP in acht Breiten), selbst gehostete Schriften, strukturierte Daten (LocalBusiness), Sitemap, Search Console.
Barrierefreiheit
Kontraste, Trefflächen, Skip-Link, aria-Prüfung.
Local SEO
Google-Unternehmensprofil überarbeitet; Rezensions-Funnel über /bewerten bis auf die Postkarte „Bestanden".
Von der Sieben auf der Motorhaube zum System
Auf dem Schulwagen stand schon lange eine handgeschriebene grüne 7 — das einzige Markenstück, das jeder kannte. Sie wurde nicht ersetzt, sondern weitergebaut: ein rundes Crest für Stempel, Schild und Fenster, eine Wortmarke für alles, was Zeile braucht. Dazu vier Farbwelten, vom Neon-Volt auf dunklem Grund bis zum eigenen Druck-Volt für helle Untergründe, plus Asphalt und Weiß als stille Reserve. Ausgerollt wurde das System über Website, Drucksachen, Fahrzeug, Stempel und Fensterfolie — und jede Variante ist so gezeichnet, dass sie in 45 Millimetern Stempelrund genauso hält wie an der Fassade.
Der Dreh nach dem Launch
Am Launchtag stand die neue Seite mit Performance 74 auf der Seite „Klassen": sieben Galerie-Vorschaubilder kamen als Vollformat-Fotos für 64-Pixel-Kästchen, ein Stylesheet blockierte das Rendern, ein Preload zeigte auf eine Datei, die der Browser nie nutzte. Zwei Tage später: 385 statt 2.032 KiB, LCP von 8,6 auf unter 2 Sekunden, Performance 99–100. Gemessen wurde dabei nicht einmal, sondern in Serie — mehrere Läufe pro Seite, gewertet wird der Median, und zu jeder Zahl gehören URL, Modus, Datum und Werkzeug, damit sie jeder nachmessen kann. Die Seite war vorher nicht schlecht — sie wurde gemessen, verstanden und fertig gemacht.
Gemessen 15. und 17.08.2026, Lighthouse in Chrome DevTools, mobil, fahrschule7miles.de/klassen
4 × 100
Lighthouse Startseite, mobil & desktop
385 KiB
statt 2.032 KiB — Seite „Klassen", Launch → Optimierung
0 Cookies
keine Fremd-Requests, kein Tracking — alle Seiten
8 Seiten
Neubau, alle Alt-Adressen weitergeleitet
https://fahrschule7miles.de/ · Mobil + Desktop · 20.08.2026 · Lighthouse 13.4.0 (CLI, headless), Median aus je 5 Läufen
Ein System, das man in die Hand nehmen kann
Visitenkarte, zwei Stempel, Gutscheinkarte — dazu Briefpapier, Rechnungsvorlage, E-Mail-Signatur, Standby-Bilder für den Beamer im Schulungsraum und eine Flyer-Serie aus einem Bausatz. Alles kommt aus denselben Bausteinen: gleiche Strichstärken, gleiche Abstände, ein System, das auf 85 × 55 Millimetern Visitenkarte genauso funktioniert wie auf 45 Millimetern Stempelrund. Übergeben wurde es als sortierte Mappe — jede Datei druckfertig mit Beschnitt, jeder Ordner mit einer kurzen Anleitung, was drin ist und was noch zu tun bleibt. Der Kunde kann damit zu jeder Druckerei gehen, ohne dass jemand nachzeichnen muss.
Viele Flyer, ein Bausatz
Vier sind bisher gebaut: ein allgemeiner, dazu je einer für Fahranfänger, Motorrad und Wiedereinstieg — gleiche Architektur, pro Zielgruppe eine eigene Bildwelt und Ansprache. Die Rückseiten bleiben bewusst bildfrei: Text, Crest und ein QR-Code, der auf die Website führt. Für die Bildwelten musste niemand ins Archiv — das Schulfahrzeug wurde selbst fotografiert, die Lounge-Motive stammen aus dem Shooting im Schulungsraum. Gebaut wird die ganze Serie aus einem einzigen Skript: Ändert sich ein Foto oder eine Zeile, wird kein Layout angefasst, sondern der Inhalt getauscht und neu gerendert. Inhalte wechseln, das Design bleibt.
Vom bestandenen Führerschein zur Google-Bewertung
Local SEO hört nicht bei Unternehmensprofil, strukturierten Daten und Sitemap auf. Die Postkarte schließt den Kreis: bestanden → Karte in der Hand → QR → Google-Bewertung. Vorne das Diner mit „Bestanden" in Leuchtschrift, hinten die Bitte um zwei Minuten und ein Code, der direkt auf fahrschule7miles.de/bewerten führt. Das Leuchtschild zeigt das Crest nicht eins zu eins, sondern in einer eigenen Neon-Fassung: Röhren können keine Sterne in dieser Größe biegen, und ein Ring braucht Unterbrechungen, wo das Glas beginnt und endet. Darum drei Striche statt Sterne, ein offener Innenring, eine kantige Sieben — gleiches Zeichen, andere Bauweise. Das Angebot für das Schild liegt vor.
Postkartenmotiv KI-generiert · Konzept, Bildregie und Auswahl: Torsten Günter · Leuchtschild: Rendering.
Route 7 — ein grüner Schimmer am Horizont
Jede Seite der Fahrschule bekam ihr eigenes Motiv aus derselben Welt: eine leere Straße in der Dämmerung, ein Präriehund, der immer abseits der Fahrbahn sitzt und zuschaut — und am Horizont ein grüner Schimmer. Er ist das Markengrün als Wegmarke: Das Ziel liegt ein Stück die Straße runter, sieben Meilen vielleicht, und es leuchtet schon. Zusammengehalten wird die Serie von einer festen Lichtgrammatik — Tintenblau, warmes Bernstein und genau ein Neongrün pro Bild — und einer Regel für jede Komposition: kein Text im Bild, eine ruhige Fläche, auf der die Überschrift der Seite wohnen kann. Selbst die Fehlerseite spielt mit; wer sich verklickt, landet an einer Sackgasse mit Laterne.
KI-generierte Bildserie · Konzept, Bildregie und Auswahl: Torsten Günter · Kein Foto.
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Alle Klassen aus einer Hand. Mofa, Roller, zwei Maschinen und ein alter Wagen vor dem Diner — im Fenster das Neonschild, genau so, wie es gebaut wird. -
Was bei uns gerade läuft. Die Präriehund-Familie vor ihrem Bau in der Abenddämmerung — einer steht schon, die anderen schauen noch. -
Seit 2007 auf der Straße. Die Werkstatt bei Nacht: Vespas, eine abgedeckte Maschine, ein alter Mustang — der Ort, an dem die Fahrschule zuhause ist. -
Einfach anrufen. Eine Telefonzelle in der blauen Stunde, die einzige warme Lichtquelle weit und breit. -
Erst schnuppern, dann anmelden. Der Präriehund richtet sich am Kilometerstein auf — die grüne 7 leuchtet schon. -
Hier geht's nicht weiter. Sackgassen-Schild, Laterne, Präriehund auf dem Felsen — selbst die Fehlerseite gehört zur Serie.